Habitussensibilität im Hochschulkontext aus der Perspektive von Studierenden und Lehrenden
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie unterschiedliche Vorstellungen von Habitussensibilität bei Studierenden sowie Lehrenden ihre jeweiligen Erfahrungen mit symbolischer Gewalt prägen. Mithilfe eines qualitativ-empirischen Forschungsdesign wird sich dieser Frage gewidmet. Hierfür werden jeweils zwei problemzentrierte Interviews mit Lehrenden und Studierenden an verschiedenen Universitäten in Deutschland geführt. Die Auswertung der Daten beruht auf der Grounded Theory Methodologie. Die Gegenüberstellung der Perspektiven auf Habitussensibilität zeigt verschiedene Spannungsfelder im Hochschulkontext, die die Umsetzung von habitussensibler Lehre und Anerkennung von Erfahrungen symbolischer Gewalt beeinflussen. Zentrales Ergebnis ist dabei, dass Habitussensibilität als iterativer und reflexiver Prozess verstanden werden muss um die symbolische Gewalt in konkreten Situationen erkennen und verhandeln zu können.
This master's thesis deals with the question of how different ideas of habitus sensitivity among students and teachers shape their respective experiences with symbolic violence. This question is addressed with the help of a qualitative-empirical research design. For this purpose, two problem-centered interviews are conducted with teachers and students at different universities in Germany. The analysis of the data is based on grounded theory. The comparison of perspectives on habitus sensibility shows multiple fields of tension in the university context that influence the implementation of habitus sensible teaching and the recognition of experiences of symbolic violence. Here, the central finding is that habitus sensibility needs to be understood as an iterative and reflexive process to be able to recognize and negotiate the symbolic violence bound in specific situations.
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