Planung von Naturschutzgebieten mit quantitativen Methoden

Wiens, Cynthia

Naturschutz stellt ein wichtiges Instrument zum Schutz von Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensräume dar, weil die Natur aufgrund vielfacher Eingriffe des Menschen zunehmend gefährdet ist. Naturschutz umfasst dabei viele unterschiedliche Facetten. Maßnahmen zur Erhaltung der Natur sollten Gegenstand einer systematischen Naturschutzplanung sein. Hierbei sind verschiedene Anforderungen zu berücksichtigen, die sich im Zeitablauf verändern können. Der Fokus einer systematischen Naturschutzplanung liegt auf einer räumlichen Planung von zu schützenden Parzellen und einer gesamtheitlichen Betrachtung von Naturschutzanforderungen. Ziel ist die Erhaltung und die Wiederherstellung der biologischen Vielfalt, das mit Hilfe von quantitativen Methoden entscheidungsorientiert unterstützt werden kann. Für die Modellformulierung werden die Grundmodelle der Species Covering Probleme um die modelltheoretischen Anforderungen der Naturschutzplanung ergänzt. In einem nächsten Schritt werden die zuvor statischen Modellformulierungen um den dynamischen Faktor „Zeit“ erweitert. Die entwickelten statischen und dynamischen Modelle werden anhand eines Beispiels analysiert. Des Weiteren erfolgt eine Untersuchung der Anwendbarkeit der dynamischen Modelle an einem praxisnahen Beispiel. Die erweiterten Modelle ermöglichen es, flexibel auf gegebene Strukturen einzugehen. Durch die dynamische Planung können die Anforderungen der Naturschutzplanung abgebildet werden, so dass realitätsnahe Modelle entstehen, um die Naturschutzplanung bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen.

Vorschau

Zitieren

Zitierform:

Wiens, Cynthia: Planung von Naturschutzgebieten mit quantitativen Methoden. Dortmund 1. Auflage 2020. readbox unipress.

Zugriffsstatistik

Gesamt:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:
12 Monate:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:

Grafik öffnen

Rechte

Nutzung und Vervielfältigung:
Alle Rechte vorbehalten

Export

powered by MyCoRe