Erzählen als therapeutisches Unternehmen : Eine Untersuchung von Alfred Döblins Roman „Hamlet oder Die lange Nacht nimmt ein Ende“

Altenstein, Martha

Die vorliegende Untersuchung von Alfred Döblins Roman „Hamlet oder Die lange Nacht nimmt ein Ende“ folgt sowohl einem literatur- als auch medizinhistorischen Ansatz: Im Zuge eines Vergleichs mit paradigmatischen Werken der Gattung Rahmenzyklus wird die den Roman prägende Darstellung einer fiktiven Erzählsituation als Variation traditioneller Erzählmuster kenntlich gemacht. So kann zweierlei gezeigt werden: Dem (Geschichten-)Erzählen in Döblins „Hamlet“ kommt eine therapeutische Funktion zu und das Schicksal des Protagonisten erweist sich als eine kritisch-reflexive Auseinandersetzung mit der Psychoanalyse, die ein für die politische Valenz des Romans grundlegendes Moment darstellt.

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Altenstein, Martha: Erzählen als therapeutisches Unternehmen. Eine Untersuchung von Alfred Döblins Roman „Hamlet oder Die lange Nacht nimmt ein Ende“. Dortmund 1. Auflage 2020. readbox unipress.

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