Offenheit und Unabgeschlossenheit des Handelns bei Jean-Luc Nancy und Karl Popper

Kammertöns, Christoph GND

Der Artikel diskutiert die Zugänge zweier zeitlich und im philosophischen Ansatz nicht benachbarter Verfechter des 'Möglichen' und 'Unvollkommenen' versus 'Bestimmten'. Popper vertritt ein auf politische Operationalisierbarkeit und Vermeidung von Totalitarismus fokussiertes Geschichtsverständnis; Geschichte ist offen, nämlich ohne Zwangsläufigkeit, sie ist ohne Sinn, aber sinngebungsfähig. Nancy betont eine Geschichtlichkeit ohne Ende (und ohne Anfang), gewinnt seinen Fokus einer "einzigartigen Abwesenheit von Bestimmung" jedoch aus einer Perspektive von Dekonstruktion und konstruktiver Erschütterung vor dem Hintergrund von "Inkommensurabilität". Beide Ansätze lassen sich als gegenseitig differenzierende und komplexitätsvergrößernde Perspektiven auf menschliche und soziale bzw. gesellschaftliche Offenheit rezipieren.

Vorschau

Zitieren

Zitierform:

Kammertöns, Christoph: Offenheit und Unabgeschlossenheit des Handelns bei Jean-Luc Nancy und Karl Popper. 2015.

Zugriffsstatistik

Gesamt:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:
12 Monate:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:

Grafik öffnen

Rechte

Nutzung und Vervielfältigung:
Alle Rechte vorbehalten

Export

powered by MyCoRe