Towards Concise Gaze Sharing

Schlösser, Christian

Remote collaboration lacks nonverbal cues, which are a vital part of co-located group work, such as following gaze. The domain of gaze sharing aims to compensate for the disadvantage by displaying peers’ eye movements to indicate their visual attention. That is known to increase the amount of a group’s joint attention, which can be crucial for the efficiency of collaboration. The visual overlays of eye movements, though, require the use of strict What-You-See-Is-What-I-See (WYSIWIS) interfaces and are considered a distracting visualization even for the gaze path of a single collaborator. Small groups and non-strict WYSIWIS interfaces, however, are common circumstances found in synchronous remote collaboration. A possible solution is to detect the current context, e.g., task characteristics, collaboration closeness, and eye movements, to display concise gaze sharing representations within the groupware, which are then not affected by the limitations of traditional eye movement overlays. To that end, the thesis aims to propose and evaluate a customized design science research approach by applying it to three case studies, which also serves for contributing design knowledge.

Bei der computervermittelten Zusammenarbeit fehlen nonverbale Hinweise, die einen wesentlichen Bestandteil der gemeinsamen Gruppenarbeit ausmachen, wie z.B. das Verfolgen des Blickes. Der Forschungsbereich des „Gaze Sharing“ (zu Deutsch: Teilen des Blickes) zielt darauf ab, diesen Nachteil auszugleichen, indem die Augenbewegungen von Nutzenden aufgezeichnet werden, um diese dann im Arbeitsbereich der Kooperationspartner zu visualisieren. Dies erhöht die gemeinsame Aufmerksamkeit einer Gruppe und kann für die Effizienz der Zusammenarbeit von entscheidender Bedeutung sein. Die visuelle Überlagerung von Augenbewegungen auf einer Groupware erfordert jedoch die Verwendung strenger WYSIWIS-Benutzeroberflächen (What-You-See-Is-What-I-See, zu Deutsch: Was-du-siehst-ist-was-ich-sehe) und gilt selbst für die Blickbewegungen eines einzelnen Nutzers als ablenkende Visualisierung. Gruppen statt Dyaden und nicht durchgängig umgesetzte WYSIWIS-Benutzeroberflächen sind jedoch üblich bei der computervermittelten Zusammenarbeit und erschweren somit zusätzlich den Einsatz dieser Darstellungsmethode. Ein möglicher Ansatz besteht darin, den aktuellen Kontext zu erfassen, wie z.B. Merkmale der Aufgabe, die gegenwärtige Nähe der Zusammenarbeit oder Muster von Augenbewegungen, um prägnante Repräsentationen der visuellen Aufmerksamkeit anzuzeigen, welche dann nicht von den genannten Einschränkungen herkömmlicher Überlagerungsvisualisierungen betroffen sind. Für das Design und die Evaluation von prägnanten „Gaze Sharing“-Repräsentationen ist das Ziel dieser Dissertation, ein gestaltungsorientiertes Vorgehensmodell vorzuschlagen und durch die Anwendung in drei Fallstudien zu evaluieren. Aus diesen Fallstudien wird auch relevantes Gestaltungswissen für „Gaze Sharing“ in Groupware abgeleitet.

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Schlösser, Christian: Towards Concise Gaze Sharing. Hagen 2020. FernUniversität in Hagen.

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