Die Bedeutung des Häusermarktes für die Makroökonomie und seine Regulierung : Eine modelltheoretische Analyse

Velauthapillai, Jeyakrishna GND

Die vorliegende Dissertation besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil geht es um die Findung einer möglichen – in der bisherigen Literatur nicht betrachteten – Erklärung für den ungewöhnlichen Verlauf der deutschen Häuserpreise (geringe Volatilität und sinkend) im internationalen Vergleich. Es wird versucht die Entwicklungen auf dem Häusermarkt (zwischen 1990-2015) mit strukturellen Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt in Verbindung zu bringen. Hierbei wird mit Hilfe des Standard-Häusermarkt-Modells von Poterba (1984) gezeigt, dass ein Anstieg der atypischen Beschäftigungsverhältnisse im Modell nicht nur einen negativen Effekt auf das Niveau der Häuserpreise hat, sondern auch dämpfend auf die Volatilität der Häuserpreise einwirkt. Im zweiten Teil der Dissertation geht es um die Effekte der Geldpolitik und der makroprudenziellen Politik zur Begrenzung von systemischen Risiken, die durch ein exzessives Kredit- und Hauspreiswachstum entstehen. Es soll die Frage beantwortet werden, welche Rolle die Geldpolitik bei der Wahrung der Finanzstabilität spielen soll, wenn die makroprudenzielle Politik nur zeitverzögert auf Schocks reagieren kann. Mit Hilfe eines kalibrierten DSGE-Modells wird gezeigt, dass – entgegen den Empfehlungen des IMF (2015) – ein systematischer geldpolitischer Eingriff immer wohlfahrtssteigernd ist.

Vorschau

Zitieren

Zitierform:

Velauthapillai, Jeyakrishna: Die Bedeutung des Häusermarktes für die Makroökonomie und seine Regulierung. Eine modelltheoretische Analyse. Hagen 2019. FernUniversität in Hagen.

Zugriffsstatistik

Gesamt:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:
12 Monate:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:

Grafik öffnen

Rechte

Nutzung und Vervielfältigung:
Alle Rechte vorbehalten

Export

powered by MyCoRe