Einfluß von Komponentenselbsttests auf die Systemleistung

Bähring, Helmut GND; Dunkel, Jürgen GND

In komplexen Systemen gewinnen Komponentenselbsttests (built in tests) immer mehr an Bedeutung. Systeme mit hohen Zuverlässigkeitsanforderungen erfordern eine fortlaufende Durchführung von Komponentenselbsttests, die aus Effizienzgründen möglichst im Hintergrund ablaufen sollen, d.h. dass die Komponenten in den Zeiten ihrer Nichtbeschäftigung (idle times) getestet werden. In der Realität lässt sich der Test eines größeren Systems meist in verschiedene Einzeltests zerlegen. Dabei sind dann die einzelnen Tests, insbesondere Speichertests, nicht an beliebiger Stelle unterbrechbar, so dass Anwendungsaufträge gewissse Verzögerungen erfahren. In der folgenden Arbeit werden mit Hilfe der Erneuerungstheorie Systeme mit einer solchen Teststrategie untersucht. Dabei werden für die Tsetsausführungszeit und die von Aufträgen erfahrenen Verzögerungen die Verteilungsfunktionen und Erwartungswerte bestimmt. Abschließend werden noch Auswirkungen auf den Systemdurchsatz betrachtet. Das vorgestellte Modell berücksichtigt verschiedene Teststrategien und ist so allgemein gehalten, dss es auch auf andere im Hintergrund ablaufende Systemtätigkeiten anwendbar ist. In naher Zukunft soll diese Teststrategie auf einem Personal Computer implementiert werden.

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Bähring, Helmut / Dunkel, Jürgen: Einfluß von Komponentenselbsttests auf die Systemleistung. Hagen 1987. FernUniversität in Hagen.

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