Meta-Wissen über die Kompetenz Föderativer Expertensysteme

Kirn, Stefan GND; Schlageter, Gunter GND; Wu, Xinglin

Heutige Expertensysteme stoßen spätestens dann an ihre Grenzen, wenn Probleme in großen, komplexen und heterogenen Aufgabenbereichen zu bearbeiten sind. Ein möglicher Ansatz zur Überwindung dieser Beschränkungen besteht in der Entwicklung kooperierender Systeme. Um die Haupteigenschaften kooperierender Expertensysteme (autonom, dezentralisiert und unabhängig) zu betonen, sprechen wir auch von Föderativen Expertensystemen. In solchen Umgebungen stellen sich eine Vielzahl interessanter Fragen wie z.B. Architekturen, Inferenzprozesse, Aufgabenzerlegung, unvollständiges Wissen, Inkonsistenzen und Kompetenzeinschätzungen von Expertensystemen. Letztere bilden den Schwerpunkt des vorgelegten Papiers. Wir untersuchen hier das Problem, auf welche Weise Expertensysteme wissen können, "was sie wissen", d.h., Systeme in kooperativen Umgebungen sollten in der Lage sein zu beurteilen, welche Anfragen sie bearbeiten können und welche nicht. In anderen Worten: Expertensysteme müssen ihre eigenen Problemlösungsfähigkeiten einschätzen können. Für die von uns betrachteten Föderativen Expertensystenie führen wir Verfahren ein, mit der sich diese Fähigkeiten darstellen lassen. Der Ansatz basiert auf der Verwendung sogenannter MetaWissensbasen, welche das Domänewissen von Expertensystemen auf verschiedene Weisen beschreiben. Durch Überprüfung von Meta-Wissensbasen kann dann ermittelt werden, ob ein gegebener Auftrag durch ein Expertensystem mit Aussicht auf Erfolg bearbeitet werden kann.

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Kirn, Stefan / Schlageter, Gunter / Wu, Xinglin: Meta-Wissen über die Kompetenz Föderativer Expertensysteme. Hagen 1990. FernUniversität in Hagen.

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