Metainterpretation zur Berechnung intensionaler Antworten in deduktiven Datenbanken

Meyer, Renate

Anfragen an die Regelmenge einer deduktiven Datenbank liefern als Ergebnis intensionale Antworten, d.h. eine Menge von Bedingungen, die Tupel von Werten erfüllen müssen, um zur sonst üblichen extensionalen Antwort zu gehören. Im Fall einer rekursiven Regelmenge kann es unendlich viele intensionale Antworten geben und Resolutionsverfahren, die bei nichtrekursiven Regelmengen zur Auswertung intensionaler Anfragen normalerweise genutzt werden, würden u.U. nicht anhalten. Um diese Probleme zu vermeiden, wird in der vorliegenden Arbeit eine Fixpunktoperation [FMLP89] verwendet. Hierzu wird die Regelmenge um die Menge der extensionalen Relationenschemata erweitert. Die Fixpunktoperation wird auf ein Metaprogramm angewendet, das die top-down-Auswertung von (Objekt-)Regeln der erweiterten Regelmenge spezifiziert [Bry89]. Die bottom-up-Auswertung der Metaregeln endet nach endlich vielen Schritten mit dem Erreichen des Fixpunktes. Nach jedem Iterationschritt werden Widerlegungsbeweise konstruiert, aus denen am Ende die intensionalen Antworten gebildet werden. Die Verwendung des Metaprogramms ermöglicht von vonherein die Berücksichtigung der Anfrage bei der Konstruktion der intensionalen Antworten und ist aus diesem Grunde effizienter als ein reines bottom-up/Verfahren [Mey93a].

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Meyer, Renate: Metainterpretation zur Berechnung intensionaler Antworten in deduktiven Datenbanken. Hagen 1993. FernUniversität in Hagen.

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