Zur Entwicklung von Ortsbindung und materiell-räumliche Bindungspotenziale in der thüringischen Stadt Gotha seit 1990

Franiek, Corinna Patrizia

In der Dissertation „Zur Entwicklung von Ortsbindung und materiell-räumliche Bindungspotenziale in der thüringischen Stadt Gotha seit 1990“ wird der Frage nachgegangen, welche Folgen die gesellschaftlich-politische Wende 1989/1990 und der damit verbundene Systemumbruch auf ostdeutsche Lebenswelten, insbesondere ostdeutsche Städte hatte. Die Auswirkungen des institutionellen, ökonomischen, sozialen und materiell-räumlichen Wandels werden in der thüringischen Mittelstadt Gotha untersucht. Der Arbeit liegt die Annahme zugrunde, dass der Wandel von einer kollektiv-sozialistischen Gesellschaft zu einer pluralistisch-kapitalistischen soziale Verwerfungen, Identitätserschütterungen und Einschnitte in Biografie und Lebensplanung mit sich brachte und dass die Gothaer als Folge des gesellschaftlichen Wandels zu einem neuen Selbstverständnis gelangten, das durch kulturelle Besonderheiten der Stadt Gotha geprägt wird und in unterschiedlichen Varianten der Ortsbindung Ausdruck findet. Vor diesem historischen Hintergrund werden die Gründe für die Bindung an die Stadt Gotha untersucht und eine Typologie Gothaer Bindungstypen erarbeitet, mit dem Ziel zu ergründen, welchen Einfluss materiell-räumliche Bindungspotenziale bei der Standortwahl haben und ob der Ortsbindung eine Bedeutung bei der Überwindung der Auswirkungen des Systemumbruchs zukommt.

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Franiek, Corinna: Zur Entwicklung von Ortsbindung und materiell-räumliche Bindungspotenziale in der thüringischen Stadt Gotha seit 1990. Hagen 2017. FernUniversität in Hagen.

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