Erfolg und Mißerfolg von Fernunterricht im "Wissenszeitalter"

Lehner, Helmut

Lehner skizziert eine Fernlehrtheorie und befasst sich mit den Bedingungen für ein erfolgreiches vs. weniger erfolgreiches Fernstudium. Im ersten Abschnitt wird auf die Bedeutsamkeit von Wissen (i.S. von „tieferes Verständnis“) für moderne Gesellschaften hingewiesen. Abschnitt 2 befasst sich mit Lernstilen und den Kriterien für „tiefes vs. oberflächliches Verständnis“. Abschnitt 3 behandelt angemessene Lernbedingungen. Zunächst werden unterschiedliche Vorstellungen über das Lernen behandelt; der Vorstellung, der zufolge Lernen nur als fortschreitende Erkenntnis von konkreten Einzeldingen hin zu Abstraktionen verstanden werden kann, wird eine Konzeption gegenübergestellt, nach der Lernen mit abstrakten Regeln beginnt. Sodann werden fördernde und hemmende Lernbedingungen genannt (so: Freiheit und Ordnung vs. Führung; Problemorientierung vs. Ergebnisorientierung; Isolation / Konkurrenz vs. Kooperation). In Abschnitt 4 werden die zuvor formulierten generellen Lernprinzipien auf das Lernen im Fernstudium angewandt. Es werden institutionellen Rahmenbedingungen (u.a. Selbständigkeits-erwartende vs. –fördernde Institutionen) und die Konsequenzen dieser Rahmenbedingungen für Erfolg und Misserfolg behandelt. Die verschiedenen, für das Lernen und den Lernerfolg bedeutsamen Faktoren werden schließlich in einem Modell integriert. In Abschnitt 5 wird u.a. auf mögliche Hindernisse und Widerstände eingegangen, die einer Realisierung eines Studiums, das in stärkerem Maße selbständiges Lernen beinhaltet, entgegenstehen.

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Lehner, Helmut: Erfolg und Mißerfolg von Fernunterricht im "Wissenszeitalter". 2000.

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