Elemente einer Theorie des Fernunterrichts

Vertecchi, Benedetto

Die sequenziell geordnete Schulbildung in der westlichen Welt vermag den Anforderungen der Gesellschaft nicht mehr zu entsprechen. Wenn Lernprozesse optimiert werden sollen, was eine Aufgabe des Unterrichts in Schulen war und ist, dann geht es auch im Fernstudium um die systematische Optimierung individueller Lernprozesse. Nicht die technische Realisierung, Lehrmaterial zur Verfügung zu stellen , steht beim Fernstudium im Vordergrund sondern die didaktische Gesamtorganisation durch Spezialisierung didaktischer Funktionen. Dabei weiß Vertecchi sich in der Tradition von Johan Clauberg (1652). In einem zweiten Teil anhand eines dargestellten „Qualitätsmodells“ für das Fernstudium beschreibt er die Funktionen der Unterrichtsaktivität. Im dritten Teil entwickelt er vier didaktische Typologien, die gleichermaßen im Fernunterricht und im Präsenzunterricht praktikabel sind. Im Modell des didaktischen Kunstgriffs (Comenius: Didactica Magna-1657) ist Evaluation die Analyse des individuellen Lernwegs zum Zwecke seiner Optimierung.

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Vertecchi, Benedetto: Elemente einer Theorie des Fernunterrichts. 1998.

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