Die Vorgeschichte der "Landesfernschulen" in Brandenburg, Mecklenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen : eine chronologische Darstellung der Ereignisse nach den bisher zugänglichen Quellen

Delling, Rudolf Manfred GND

Dellings Papier betrifft eine bildungspolitische Epoche, die unter bildungsgeschichtlicher (und keineswegs nur fernstudiengeschichtlicher) Sicht besonders interessant ist: Nach dem Zusammenbruch der NS-Diktatur und der Diskreditierung aller politischer und gesellschaftlicher Institutionen musste auch das Bildungssystem gänzlich neu aufgebaut werden, wobei eines der Hauptprobleme darin bestand, dass zuwenig „unbelastetes“ Fachpersonal zur Verfügung stand. Dies galt sowohl für die westlichen als auch für die Sowjetische Besatzungszone (SBZ). In der SBZ wurden daher sehr frühzeitig Überlegungen angestellt, wie möglichst schnell und wirksam dem Mangel an geeignetem Lehrpersonal und dem Bedarf an Weiterbildung für Personen, die oft ohne ausreichende Vorbildung Funktionen (etwa in der Verwaltung) hatten übernehmen müssen, begegnet werden könnte; dabei wurde frühzeitig – insbesondere auf Betreiben von Albert Först – auch an den Einsatz von Fernstudium gedacht. Delling beschreibt detailliert, wie aus unterschiedlichen Ideen und Initiativen – insbesondere aber einer Konzeption einer „Deutschen Fernschule“, die Albert Först bereits kurz nach Kriegsende entwickelt hatte – schließlich (1948) die Landesfernschulen der Länder der damaligen SBZ entstanden.

Vorschau

Zitieren

Zitierform:

Delling, Rudolf: Die Vorgeschichte der "Landesfernschulen" in Brandenburg, Mecklenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. eine chronologische Darstellung der Ereignisse nach den bisher zugänglichen Quellen. 1990.

Zugriffsstatistik

Gesamt

Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:

12 Monate

Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:

Rechte

Nutzung und Vervielfältigung:
Alle Rechte vorbehalten

Export

powered by MyCoRe