Linking quantitative and qualitative distance education research through complementarity

Rothe, J. P.

Rothe plädiert dafür, in der Fernstudienforschung möglichst unterschiedliche Sichtweisen und unterschiedliche methodologische Forschungsansätze miteinander zu verbinden. Diese unterschiedlichen Ansätze müssten dabei als einander ergänzende komlementäre Zugangsweisen der Erkenntnis gesehen werden und dürften auch nicht einfach unverbunden nebeneinander verwendet werden. Um ein komplexes Geschehen (wie z.B. die Interaktion zwischen Mentoren und Studierenden) umfassend analysieren und verstehen zu können, reiche es beispielsweise nicht aus, aus der Perspektive einer bestimmten Theorie (und damit quasi aus einer Außensicht) Erklärungen heranzuziehen und Daten zu analysieren, die in bestimmter Weise gezielt zur Überprüfung der theoretischen Aussagen erhoben worden sind; zu einem umfassenderen Verständnis sei es notwendig, zumindest auch die Innensicht der involvierten Akteure in dieser Situation mit zu berücksichtigen. Rothe konkretisiert seine Vorstellungen mit einem Vorschlag eines „complementary design“ für eine Untersuchung der Mentor-Lerner-Beziehung an der FernUniversität, in dem er versucht, unterschiedliche Perspektiven und unterschiedliche methodologische Ansätze zu einem umfassenden Gesamtansatz zu integrieren.

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Rothe, J.: Linking quantitative and qualitative distance education research through complementarity. 1985.

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