Fernstudium in der Weimarer Republik

Delling, Rudolf Manfred GND

Delling definiert zunächst Fernstudium und grenzt es von Selbst- und Direktstudium ab (Kapitel 2). Er skizziert sodann die Vorläufer des Fernstudiums (vor der Weimarer Republik; Kapitel 3). In drei weiteren Kapiteln werden Fernkurse privater Veranstalter (Verlagsbuchhandlung Bonneß & Hachfeld; Fernschule Berlin/Jena, gegründet von Wilhelm Mayer; Dr. Ing. P. Christiani Technisches Lehrinstitut Methode Onken), Fernlehrangebote der Gewerkschaften (Fernunterricht der Staatlichen Wirtschaftsschule zu Düsseldorf; Fernunterricht der Akademie der Arbeit; Fernunterricht beim Gesamtverband der christlichen Gewerkschaften) sowie weitere Initiativen (marxistische Arbeiterschulung; Bund für Heimstudium) dargestellt. Im abschließenden Kapitel weist Delling darauf hin, dass die Bezeichnung „Fernunterricht“ auch in der Weimarer Republik für sehr unterschiedliche Wirklichkeiten benutzt worden ist. Dabei kontrastiert Delling die eher pragmatische Haltung der kommerziellen Anbieter mit der eher wissensfeindlichen Ideologie der Gewerkschaften und der Volksbildungsbewegung. Zur Geschichte des Fernstudiums in Deutschland s. auch: Delling, R.M. (1978): Briefwechsel als Bestandteil und Vorläufer des Fernstudiums.. ZIFF Papiere 19. Hagen: FernUni­versität. Delling, R.M. (1990): Die Vorgeschichte der „Landesfernschulen“ in Brandenburg, Mecklenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. ZIFF Papiere 77. Hagen: FernUni­versität.

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Delling, Rudolf: Fernstudium in der Weimarer Republik. 1985.

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