Zur medienvermittelten Zweiweg-Kommunikation im Fernstudium

Holmberg, Börje GND

In Holmbergs Konzeption von Fernstudium kommt der Zweiweg-Kommunikation zwischen der Fernlehreinrichtung (bzw. der „helfenden Institution“ i.S. von Delling) und dem individuellen Fernstudierenden zentrale Bedeutung zu. Holmberg unterscheidet zwischen realer und simulierter Zweiweg-Kommunikation. Erstere umfasst u.a. die Einsendeaufgaben, zu denen die Studierenden Lösungen einsenden, die dann von der Fernlehreinrichtung korrigiert und kommentiert an die Studierenden zurückgesandt werden. Die simulierte Zweiweg-Kommunikation umfasst u.a. alle didaktischen Komponenten (wie im Kurstext enthaltene Anregungen, Selbtskontroll- und Übungsaufgaben), die die Studierenden zu einer aktiven Auseinandersetzung mit den Lehrinhalten anregen sollen. Holmberg beschreibt die Funktionen sowie die Arten und Medien der Zweiweg-Kommunikation und berichtet über Untersuchungen zu verschiedenen Aspekten der Zweiweg-Kommunikation – so u.a. zur Häufigkeit der Kommunikation, zu den Umlaufzeiten für die Korrektur und Kommentierung von Einsendeaufgaben sowie zum Stellenwert der Zweiweg-Kommunikation aus Sicht der Studierenden. Ferner werden Maßnahmen zur Optimierung der Zweiweg-Kommunikation im Fernstudium beschrieben. Der Aufsatz ist eine überarbeitete Fassung eines älteren Papiers: Holmberg, B. (1975): Zur Zweiweg-Kommunikation im Fernstudium zwischen Studenten und ihren Ferntutoren. ZIFF-Papiere 4, Hagen: FernUniversität.

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Holmberg, Börje: Zur medienvermittelten Zweiweg-Kommunikation im Fernstudium. 1981.

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