On the nature of distance education

Keegan, Desmond GND

Das Papier ist in 5 Hauptabschnitte untergliedert: (1) Definition(en) für Fernstudium bzw. Distance Education; (2) Typologie von Fernstudienmodellen; (3) Wesen (‚nature‘) des Fernstudiums; (4) Analogien; und (5) Schlussfolgerungen. ad (1): Auf der Basis einer Analyse von Fernstudiendefinitionen (u.a. von Holmberg, Moore und Peters) werden Hauptelemente benannt, die für eine umfassende Fernstudiendefinition essentiell sind. ad (2): Es werden 4 Hauptgruppen von Fernstudien- (Organisations-) Modellen genannt: das (traditionelle) Korrespondenzschul-Modell, das Konsultationsmodell (wie etwa in der früheren DDR), das ‚integrated mode‘-Modell (Integration von Fernstudium und Präsenzstudium an derselben Lehreinrichtung wie beispielsweise an einigen australischen Universitäten); das ‚multi-media system‘ (z.B. das Modell der Open University). ad (3): Ausgangspunkt der Überlegungen ist die These von Peters, dass es eine klare Trennung zwischen traditionellem Direktunterricht und „industrialisiertem“ Unterricht gebe. Die Gültigkeit dieser These wird unter verschiedenen Gesichtspunkten analysiert: didaktische Struktur der Lehre, Lernen und Rolle des Lerners, Beziehungen zwischen Lehre(nden) und Lernen(den), soziologische Aspekte (insbes. Personalstruktur der Einrichtungen); Management. ad (4): Klärung der Beziehungen zwischen Fernstudium einerseits und anderen (Aus-) Bildungsformen und Begriffen andererseits (u.a. Abgrenzung des Fernstudiums von universitärer Erwachsenenbildung sowie von Bildungstechnologie). ad (5): Keegan schließt, dass seine Analyse die von Peters betonte Trennung von konventionellem Direktunterricht und Fernlehre bestätigt.

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Keegan, Desmond: On the nature of distance education. 1980.

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